Am schönen Sonntag sind wir nach Sundern gefahren, um das sagenhafte Kupferbergwerk bei Brenschede zu finden, von dem der damalige Bergmeister Caspar Engelhardt ca. 1650 schreibt, es läge still.

Gefunden haben wir heute 2 Bergwerke. Das eine ist ein Stollen, den ich schon ein paar Jahre kannte. Ursprünglich habe ich fälschlicherweise angenommen es handele sich um den Theresienstollen. Der liegt jedoch woanders und gehörte zur Grube Rosengarten.

bergwerk brenschede sundern

Statt dessen war es ein Suchstollen aus dem 19.Jahrhundert, um Bleierze zu finden. Gefunden hat man nur Spuren von Eisenerz und deshalb schon damals den Stollen wieder verschlossen.  Erhalten hat sich ein auffälliger Einschnitt mit einer für einen Suchstollen stattlichen Halde. 

bergwerk brenschede sundern

bergwerk brenschede sundern

Der Stollen selbst ist leider total durch die hangenden Schiefer verstürzt. Erhalten hat sich die Vermauerung im unteren Bereich.

Der andere Stollen ist durch den nachher darüber gebauten Weg leider etwas zerstört. Erhalten hat sich eine Halde und ein Pingenzug auf der anderen Seite des Weges. Da wir keinerlei Erzspuren im Abraum fanden handelte es sich wohl um eine Lettenschicht in der Braun- oder Toneisenstein zu finden war. Das Vorkommen war daher auch für einen Stollenbetrieb nicht mehr interessant.

bergwerk brenschede sundern

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Die Suche nach dem Kupfer-Eldorado wird fortgesetzt.