Gering ist ein kleines Dorf im Moselschieferdistrikt südlich von Mayen. Hier begann erst 1862 der Abbau auf Dachschiefer. In diesem Jahre wurde die erste Schiefergrube eröffnet.

Fünf Gruben wurden auch noch in der Boomzeit der 70iger Jahre des 19. Jahrhunderts betrieben. Erst in den 80iger Jahren mussten weitere Gruben wegen sinkender Preise geschlossen werden.

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Alte Pingen oben im Wald

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ausgedehnte Halden und Schachtpingen aus dem 19. Jahrhundert.

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Ruine einer Spalthütte daneben

 Übrig blieben die Schiefergruben, Rotterberg, Holzwiese und Maria&Barbara.

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Schieferhalde am Wiesplatz, Vermutlich Grube Holzwiese

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Rechts die Trasse der Transportbahn.

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verschütter Stollen oder Gesenk am Wiesplatz.

Während die Grube Maria&Barbara mit  Stollen und Gesenken arbeitete, Vereinigte sich Holzwiese mit Paulystollen und Antoniusgrube. Die Konsolidation erhielt den Namen “Vereinigte Moselschiefergruben Antoniusschacht”. Es wurde nun 1903 ein Maschinenschacht angelegt.

Bereits 1904 wurden die benachbarten Schiefergruben Rotterberg I und I sowie Jakobistollen durch Kauf erworben. Da der Eigentümer Anton Koch auch die Gewerkschaft Dellhofen besaß, war die Grube Antoniusschacht auch unter dem Namen Dellhofen 2 bekannt. Die Gewerkschaft Dellhofen betrieb die Kronprinz Schiefergrube bei Oberwesel.

1905 wurde 25 m unter dem Wasserstollen der Grube Holzwiese die erste Tiefbausohle angelegt und die bekannten sogenannten Schwabschen und Reichertschen Lager unterfahren. Schon im nächsten Jahr konnte bei 45 m die Zweite Tiefbausohle eingerichtet werden. Die Maschinenanlage wurde um einen zweiten Dampfkessel erweitert.  Die Belegschaft hielt sich bis 1912 bei ca. 50 Mann. Dann wurde die Maschinenanlage erweitert und eine Druckluftanlage angeschafft. Die Belegschaft stieg auf knapp 70 Mann die Produktion um 50 %.

Dann 1915 musste die Hälfte der Belegschaft entlassen werden und die Größe des Betriebes weiter zurück. 1917 war nur noch eine Notbesetzung auf der Grube, da keine Kohlen zur Verfügung standen. Erst 1919 erholte sich der Betrieb wieder und es wurde zeitweilig wieder mit 50 Mann Dachschiefer produziert, aber bereits 1926 musst wieder die Hälfte der Belegschaft entlassen werden. Zum 1.1. 1929 musste der Betrieb ganz eingestellt werden.

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Schieferhalde der letzten Betriebsperiode

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Eine weitere Ruine einer Spalthütte neben der großen Halde des 20. Jahrhunders.

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Eine weitere Ruine einer Spalthütte neben der großen Halde des 20. Jahrhunders.

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Ruinen der Betriebsgebäude am Antoniussschacht

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Ruinen eines Turmes am Antoniussschacht

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Die Reste einer Leiter deuten auf die 2.Ebene, möglicherweise Trafo hin

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Der Anstrich und die Mauerreste zeigen, dass der Turm Teil eines größeren Gebäudes war.

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Nochmal der Turm mit älterer Schieferhalde im Hintergrund.