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Bei der Referenzierung der Quelle, dem Bericht des Bergmeister Caspar Engelhardt über den Zustand der Bergwerke im Herzogtum Westfalen (veröffentlicht beim LWL, Internetportal Westfälische Geschichte )

datiert auf ca. 1648 fällt mir ein Widerspruch auf.

 

Der Bericht hält sich an eine gewissene geographische Reihenfolge und springt nicht zwischen Revieren hin und her.  Im Abschnitt über die Bergwerke die bei Ramsbeck liegen, werden folgende Bergwerk aufgeführt:

"Alte Rieß" (ist das Bergwerk Alte Ries auf dem RieserZug bei Heinrichsdorf südlich von Ramsbeck)

"Dörrenberg" (ist das Bergwerk Dörnberg östlich von Ramsbeck in dem sich auch das Besucherbergwerk befindet).

"Pastenberg" (ist das bekannte Bergwerk Bastenberg westlich von Ramsbeck, zu dem auch der bekannte Venetianerstollen gehört).

"Plattenberg" soll sich bei Messinghausen befinden.  Also weit außerhalb Ramsbeck bei Brilon!

Wegen der benannten Reihenfolge, muss es bei den anderen zu suchen sein, denn Engelhardt schreibt ja als Einleitung "Bergwerke die bei Ramsbeck liegen".

Wenn ich mich frage, welche großen Bergwerke im Ramsbecker Raum noch fehlen fällt mir Grubenfeld Alexander-Glücksanfang ein.

Ich habe also recherchiert und dabei Flurnamen gesichtet. Auf der Deutschen Grundkarte ist der Bastenberg ein weites Gebirgsmassiv das sich von Grube Alexander bis Ramsbeck erstreckt.

Das Bergwerk Bastenberg befindet sich aber auf dem östlichen Abhang, westlich von Ramsbeck.

Zufällig ist der westliche Gipfel eine Platte Fläche. Hier suchend, finde ich eine Flur mit dem Namen "Auf der Platte".  Was wäre denn wenn Engelhardt hier ein Bergwerk untersucht und in dem Bericht aufgeführt hat?

Am westlichen Abhang setzen dann auch die Erzgänge der Gruben Ottliie und Glücksanfang auf! die später zur Grube Alexander gehörten.  Das dürfte ein Beleg dafür sein, dass wir hier diesen Plattenberg zu suchen haben!

Somit ist auch dieses Erzrevier damit bei Engelhardt bereits im 17. Jahrhundert genannt.

Zum Beitrag über die Grube Alexander

 

 

 

 

Am Sonntag führte ich mit einigen Mitgliedern des Förderverein Bergbauhistorischer Stätten, Arbeitskreis Wetter eine kleine Wanderung zu den Relikten des Steinkohlenreviers Schlebusch in Wetter durch.

Bei schönen Wetter mit strahlendem Sonnenschein konnten wir die Geschichte des Kohlenabbaues in der Wiege des Steinkohlenbergbaues mit der wichtigsten Zeche Trappe& Adler des Märkischen Steinkohlenbergbaues nachvollziehen.

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Das Maschinenhaus des Schachtes Friderica der Zeche Trappe

bergbau wetter schlebusch

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Am 16.12.2019 läd die IHK Siegen zum Heimatabendin Olpe  mit dem Thema regionale Wirtschaftsgeschichte.

Stattfinden wird der Abend in Olpe im Kemper-Technikum.

Ich halte dort einen Vortrag zum Thema Dachschieferbergbau im Olpe .

dachschieferbergbau olpe bergbau

Weitere Informationen und Anmeldung:

https://events.ihk-siegen.de/termine/430/

Es war ein schöner Abend. Tolles Ambiente im Kemper Technikum. Ein freundliches Publikum.

Fotograf: Carsten Schmale

Es ist wieder ein Beitrag von mir und zwar mit dem Titel Das Kupferbergwerk im "Kupferseifen" im dem Olper Jahrbuch

"Olpe in Geschichte und Gegenwart Jahrbuch des Heimatvereins für Olpe und Umgebung e.V." erschienen.

https://www.sauerlandkurier.de/kreis-olpe/olpe/jahrbuch-olpe-geschichte-gegenwart-liegt-9429675.html