Grube Weckmecke bei Wildewiese.

Die Grube ist auch als Weidmecke oder Weigmecke bekannt gewesen.

Das Lager besteht aus dichtem Thoneisenstein der mit Brauneisenstein vermengt ist.

1843 arbeiteten hier 4 Hauer und 2 Aufbereiter zu einem Gedinge von 18 Silbergroschen  je Tonne und hatten auf der Lagerstätte im 1.Quartal 159 to Eisenstein gefördert.

Im 2.Quartal 309 Tonnen. Das Erz wurde im Firstenabbau gewonnen.  Danach wurde im Jahr 1843 kein Abbau mehr betrieben.

1844 arbeiten wieder 4 Hauer in der Grube. Beaufsichtigt wurden die Arbeiten durch den Steiger von der Hermannszeche.  Die Grube gehörte damals der Julianenhütte. Es wurden das Hundsgestänge repariert. So wurden 1844 in den letzten beiden Quartalen insgesamt 156 to Eisenstein gefördert.  Bezahlung diesmal im „Tonnen-Gedinge“ inkl. der Aufbereitung der Erze 12 Silbergroschen.

Da die Strecken einzustürzen drohten, musste der Betrieb unterbrochen werden, um die Zimmerung auszuwechseln. Während dessen wurden im alten Mann in den Pfeilern Erze abgebaut. Die Grube war öfter für bis zu 6 Monate ausser Betrieb. Auch 1845 wurde erst im Sommer wieder angefangen. 4 Hauer wie bisher richten den Firstenabbau vor. Von der Grundstrecke wird dafür ein Aufhauen in die Höhe gebracht. Am Hangenden wird ein Firstenort zu Felde getrieben. 133 Tonnen wurden dabei gefördert.  Im Herbst wird noch 1 Aufbereiter für die Grube eingeteilt.

Im Westlichen Grubenfeld werden 271 to gefördert.  1846 wird bis zum 3. Quartal gearbeitet. Anfang wird weiter mit 4 Hauern gearbeitet und 231 to Eisenerz gefördert aber dann sinkt die Belegschaft auf 2 Mann die ca. 90 to je Q. fördern.  Dann wird es ruhig.

Erst 1852 erfahren wir, dass Friedrich Gottlieb von der Becke ein früher unter dem Namen Weikmecke Bergwerk, das im Freien liegt -  neu verliehen bekommen hat.  Das war 1848. Die Gewerken waren er selbst und Theodor Ulrich. Es fand jedoch kein Betrieb statt. Stattdessen mehrjährige Fristmeldungen. Bis 1863 das Bergwerk für frei erklärt wird und an das inzwischen überdeckende Eisenerzdistrictfeld Wildewiese fällt.

Diese hatten bereits 1849 eine Muthungsgrube „Neue Weikmecke“ geschürft.  Sie liegt im Fristen wurde dann nicht mehr erwähnt – also keine Verleihung.  Die neue Gewerkschaft vergisst aber die Grube Weikmecke und schließt erst wieder 1872 einen Plan für die „Weidmecke“ ab  - der  Tiefe Stollen soll  weiter nach Osten vorgetrieben werden.  Dann keine Erwähnung mehr.