Im Valmetal südlich von Ramsbeck setzt der Grimholder Gangzug auf, benannt nach der Grube Grimhold.  

grube grimhold bestwig heinrichsdorf valme

An mehreren Punkten auf dem Gang wurden hier Fundpunkte verliehen und Stollen angesetzt. ganz oben am Berg das Bergwerk “Gute Hoffnung” auf einem Liegenden Nebengang,  Auf dem Hauptgang das Bergwerk Grimhold und auf den Hangenden Nebengang die Grube Freundschaft.

Diese Bergwerke wurden alle ca. um 1850 verliehen und kamen dann an die Ramsbecker Gewerkschaft.

Erst nach 1855 wurden wieder Aufschlußarbeiten unternommen und damit wurden nun Stollen unter die Fundpunkte auf dem ausgehendes des bis zu 80 cm mächtigen Zinkblende Ganges mit eingesprengten Bleierzen getrieben.

Abbau würde über der Sohle des Freundschaftsstollen im Firstenbau betrieben und von hier auch der Gang unterhalb des Stollens in einem Gesenk abgebaut und aufgeschlossen.

Da der Gang im streichend nicht edel aushielt wurde in weiteren Gesenksohlen versucht den Erzgang auf der bekannten Länge der guten Erze wieder mit guten Anbrüchen aufzuschließen.  Daher erhoffte man sich in der Tiefe einen zusammenschluß der Erzgänge zu einem starken edlen Erzgang.

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Ende der 1880iger Jahre wurde daher weiter westlich an der Valme in einem dort erschürften Gang des Bergwerkes Matthäus in dem gleichnamigen Matthäusstollen eine Strecke angefangen, die den Erzgang weiter nach Westen verfolgte. Schließlich war man sich sicher den gleichen Gang der Grube Grimhold angetroffen zu haben und verfolgte diesen schwunghaft nach Osten. Nach dem man die Scharung der beiden oben von dem Freundschaftsstollen schon bekannten beiden Gänge angetroffen hatte, folgte die Enttäuschung. Der unedele Gang wurde hier noch mit einem 25 m tiefen Gesenk untersucht verhielt sich aber taub und stark gestört.

Trotzdem wurde der Matthäusstollen noch weiter getrieben und sodann mit einem Überbruch bis zum alten Abbau aus dem Freundschaftsstollen erlängt. Danach war man sich sicher, dass die edle Erzführung nicht bis auf den Matthäusstollen niedersetzt und der Betrieb wurde um 1894 eingestellt.


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